Auch diese Sonate ist nach dem Vorbild einer Klaviersonate von Ludwig van Beethoven komponiert, der 8. Klaviersonate op. 13, der berühmten „Pathétique“ in C-Moll. Sie ist somit ein weiterer Versuch, die Formwelt einer klassischen Klaviersonate nachzuarbeiten und mit eigenen Sujets ins Heute zu transportieren. Mein Stück klingt dabei nicht explizit modern oder neuartig, aber auch nicht „wie Beethoven“. Meine drei Sätze sind wie folgt überschrieben:
Piano Sonata No. 2 in C-Sharp Minor
- 1. Grave/Presto furioso
- 2. Adagio
- 3. Allegretto
Der Ausgangspunkt für diese zweite Klaviersonate war ein inneres, schmerzhaftes Anliegen und dessen Verarbeitung – im ersten Satz furios und wild, im zweiten Satz zart und sehnend und sich im letzten Satz zu fast unbändiger Lebensfreude steigernd.
